Martha B.Foerch

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Martha Foerch erzaehlt in einem Radiointerview  am 14. Dez. 2008 ueber "Shoshana-Hilfe fuer Frauen in Not".

Martha B. Foerch ist die Initiatorin von „Shoshana – Hilfe für Frauen in Not“ e.V.
Sie wurde 1946 in Schw. Hall geboren und ist auf dem elterlichen Bauernhof aufgewachsen.
Im Diakonie Krankenhaus Schw. Hall wurde sie zur staatlich geprueften Krankenschwester ausgebildet.
Von 1968 – 1999 war sie Mitglied in der Schwesternschaft der Christustraeger Schwestern. Beim Aufbau des „Hergershofs“ engagierte sie sich besonders beim Umbau des Bauernhofs zum CT-Gaestehaus und im Planen und Anlegen des Gartens. Sie leitete in dieser Zeit auch die CT-Schwesternband. Mit dieser Band war sie viel unterwegs, produzierte etliche Schallplatten und CDs eigener Lieder.
In den Jahren 1992 bis 1998 war sie vorrangig auf der Insel Borneo, Indonesien in der CT-Station taetig. Sie konnte in diesen Einsaetzen vielfaeltige Erfahrungen sammeln, wie in sogenannten Drittewelt- Laendern Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden kann. Ein großer Erfahrungsschatz, der ihr heute sehr zugute kommt.
Sie schreibt:
„1998 hatte ich die Gelegenheit, nach Indien zu reisen, um dort Waisenhaeuser zu besichtigen. Ich war sehr erschuettert von der Vielzahl der Menschen und der augenscheinlichen Not der Frauen. Nach meiner Meinung kann man den Familien am besten helfen, indem man die Frauen und Muetter unterstuetzt. Die Kinder koennen dann zu Hause in ihren Familien bleiben, die Schule besuchen und verlieren nicht den Kontakt zur Familie.“
Nach dem Ausscheiden aus der Schwesternschaft 1999 reiste sie im Herbst 2000 das erste Mal in eigener Sache nach Andhra Pradesh in Indien und startete mit Hilfe von befreundeten Indern ein Naeh-ausbildungs- und ein medizinisches Projekt.
Inzwischen sind es 13 Projekte geworden, in denen Frauen eine Basisausbildung im Naehen und Sticken bekommen.
In Kuestengebieten des Golfs von Bengalen entstanden ausserdem 7 „Medical Center“ zur medizinischen Ersthilfe für die ganz arme Dorfbevoelkerung. Zwei davon wurden unmittelbar nach der Tsunami- Katastrophe im Feb. 2005 gegruendet, um den Menschen in ihrer Not beizustehen.
Über 800 Frauen haben seither eine Naehausbildung erhalten und koennen sich und ihre Familien besser ernaehren. Dadurch muessen die Kinder auch nicht mehr zum Lebensunterhalt beitragen, sondern koennen in die Schule gehen und eine Ausbildung machen. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe.
Gerhard u. Edith Trinkle

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