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Martha B. Foerch ist die Initiatorin von „Shoshana – Hilfe für Frauen
in Not“ e.V.
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Sie wurde 1946 in Schw. Hall geboren und ist auf dem elterlichen
Bauernhof aufgewachsen.
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Im Diakonie Krankenhaus Schw. Hall wurde sie zur staatlich geprueften
Krankenschwester ausgebildet.
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Von 1968 – 1999 war sie Mitglied in der Schwesternschaft der
Christustraeger Schwestern. Beim Aufbau des „Hergershofs“ engagierte
sie sich besonders beim Umbau des Bauernhofs zum CT-Gaestehaus und
im Planen und Anlegen des Gartens. Sie leitete in dieser Zeit auch
die CT-Schwesternband. Mit dieser Band war sie viel unterwegs,
produzierte etliche Schallplatten und CDs eigener Lieder.
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In den Jahren 1992 bis 1998 war sie vorrangig auf der Insel Borneo,
Indonesien in der CT-Station taetig. Sie konnte in diesen Einsaetzen
vielfaeltige Erfahrungen sammeln, wie in sogenannten Drittewelt-
Laendern Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden kann. Ein großer
Erfahrungsschatz, der ihr heute sehr zugute kommt.
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Sie schreibt:
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„1998 hatte ich die Gelegenheit, nach Indien zu reisen, um dort
Waisenhaeuser zu besichtigen. Ich war sehr erschuettert von der
Vielzahl der Menschen und der augenscheinlichen Not der Frauen. Nach
meiner Meinung kann man den Familien am besten helfen, indem man die
Frauen und Muetter unterstuetzt. Die Kinder koennen dann zu Hause in
ihren Familien bleiben, die Schule besuchen und verlieren nicht den
Kontakt zur Familie.“
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Nach dem Ausscheiden aus der Schwesternschaft 1999 reiste sie im
Herbst 2000 das erste Mal in eigener Sache nach Andhra Pradesh in
Indien und startete mit Hilfe von befreundeten Indern ein
Naeh-ausbildungs- und ein medizinisches Projekt.
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Inzwischen sind es 13 Projekte geworden, in denen Frauen eine Basisausbildung im Naehen und Sticken bekommen.
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In Kuestengebieten des Golfs von Bengalen entstanden ausserdem 7 „Medical
Center“ zur medizinischen Ersthilfe für die ganz arme
Dorfbevoelkerung. Zwei davon wurden unmittelbar nach der Tsunami-
Katastrophe im Feb. 2005 gegruendet, um den Menschen in ihrer Not
beizustehen.
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Über 800 Frauen haben seither eine Naehausbildung erhalten und koennen
sich und ihre Familien besser ernaehren. Dadurch muessen die Kinder
auch nicht mehr zum Lebensunterhalt beitragen, sondern koennen in
die Schule gehen und eine Ausbildung machen. Das ist Hilfe zur
Selbsthilfe.
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Gerhard u. Edith Trinkle